Luhden (Luden Anno 1205)

Luhden wird 1205 zum ersten Mal im Westfälischen Urkundenbuch, Landesarchiv NRW - Staatsarchiv Münster in einer Schenkungsurkunde des Mindener Domprobst Lefhard Calvus erwähnt (Quelle MSC VII Nr. 2605).
 

Daten aus Luhden aus dem Jahre 1639

Lt. dem Amt Arensburg “Verzeichnis über das Vieh und die besämten Ländereien der noch vorhandenen Untersaßen” vom 18.07.1639 gab es in Luhden 28 Einwohner. Die Summe der besämten Ländereien betrug in Luhden rd. 100 Morgen.

 

Hexenwahn

In den Jahren 1653/54, als der Hexenwahn noch sehr lebendig war, sind 20 Frauen und 2 Männer aus Luhden und Schermbeck auf der Arensburg wegen angeblicher Hexerei verurteilt worden.

 

Chausseegeld

Als Anfang des 18. Jahrhunderts auf dem Krughof das neue Wirtshaus “Klein Eilsen” am Chausseewege (heute Bundesstraße 83) errichtet wurde und der Weg nach dem damals stark emporstrebenden Bad Eilsen erneuert, bzw. begradigt und zur Straße ausgebaut wurde, erhob man ein “Chausseegeld”, das von dem jeweiligen Wirt der Gastwirtschaft “Klein Eilsen” kassiert und an die landesherrschaftliche Verwaltung bzw. Regierung in Bückeburg abgeführt wurde. Die Höhe des Wegegeldes betrug 20 Pfg. Am 1. April 1903 wurden alle Schlagbäume beseitigt und auch keine Wegegelder mehr erhoben.

 

Das unten stehende Bild zeigt den Schlagbaum um 1900.